Matomo - Web Analytics

Dirk Krohn

Leiter einer Industriegruppe im Erlenhof

Ich bin gelernter Maschinenbau-Mechaniker und habe einen Meistertitel. Ich arbeite im Erlenhof und leite dort eine Industriegruppe für Dienstleistungen und Logistik, deshalb heißt sie auch „DiLo“.

Ich bin jetzt seit 2013 im Erlenhof, vorher habe ich zehn Jahre in den Segeberger Wohn- und Werkstätten gearbeitet, auch in Außenarbeitsgruppen. Um mit den Beschäftigten arbeiten zu können, musste ich eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation absolvieren, das ist für Gruppenleiter in den Werkstätten für behinderte Menschen Pflicht. Diese Weiterbildung dauert etwa ein Jahr, die staatliche Anerkennung, die man noch anschließen kann, noch einmal sechs Wochen.

Aufgabe von uns Gruppenleitern ist es, die Arbeit so zu organisieren, dass alle Beschäftigten zu tun haben. Keiner soll über-, keiner soll unterfordert werden. Wenn jemand Hilfsmittel benötigt, z. B. weil er nicht so gut zählen kann oder weil er klassische Werkzeuge nicht greifen kann, denke ich mir Erleichterungen aus. Ich bespreche meine Ideen mit einem Arbeitsvorbereiter und der baut dann die Hilfsmittel, oft aus Holz. 

Neben den Montagearbeiten erledigen wir auch das Verpacken und Versenden von Waren für Auftraggeber. Die Aufträge hole ich übrigens selbständig ein. Das sind oftmals Kundenkontakte, die schon lange und gut bestehen.

man sieht, was man geschafft hat, wenn viele Kartons gepackt sind und auf die Abholung warten – das macht mich zufrieden. Und wenn alle Beschäftigten zufrieden sind und am Ende des Tages sagen: „Das war ein schöner Tag!“

freue ich mich. Ich freue mich tatsächlich seit nunmehr 18 Jahren jeden Tag auf meine Arbeit.

die vielen Fortbildungen, die man machen kann, zum Teil auch machen muss. Man lernt einfach immer noch dazu, sei es in Sicherheitsfragen, bei einer Einführung in psychiatrische Krankheitsbilder, beim regelmäßigen Erste-Hilfe-Kurs.