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Dr. Frank-Ulrich Hetzel

Allgemeinmediziner und Internist Fachklinik Ruhleben

Ich arbeite als Arzt für Allgemeinmedizin und Internist in der Fachklinik FreudenholmRuhleben und bin dort im Klinikteil Ruhleben angestellt.

Ich bin seit 2009 in Ruhleben tätig. Meine Aufgabe ist es, den körperlichen Entzug der Patienten so medikamentös zu unterstützen, dass sie keine schweren Entzugssymptome wie Krampfanfälle oder Kreislaufprobleme erleiden oder gar in ein Delirium geraten. Wir geben Medikamente, die Entzugssymptome wie Unruhe, Schlafstörungen, Ängste und Depressivität erträglich machen. 

die persönliche Begrüßung der neuen Patienten und ihnen Informationen über ihren Aufenthalt in der Klinik zu vermitteln, denn hier ist eine aktive Mitarbeit der Patienten gefragt, das ist anders als in einer somatischen Klinik, in der etwa ein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird. Bei uns geht es ganz entschieden darum, dass der Patient an seiner Genesung mitarbeiten muss.

ist für mich die täglich neue Konzentration darauf, jeden Patienten als Individuum mit seinen ganz besonderen schweren Lebenssituationen wahrzunehmen. Auf jeden muss ich empathisch eingehen. 

der multidisziplinäre Therapieeinsatz. Alle Kolleginnen und Kollegen – seien es Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Psychologen oder Ärzte – arbeiten eng zusammen und beraten gemeinsam den besten Weg für und mit dem Patienten. Wir müssen den Patienten erreichen, damit er sich mit seinen Problemen auseinandersetzt. Erst dann kann eine Therapie greifen.

die offene Diskussion auf Augenhöhe. In der täglichen Morgenrunde kann sich jeder gleichrangig einbringen und wird ohne Vorbehalte gehört – egal aus welcher Berufsgruppe er kommt. Das kenne ich aus anderen Häusern anders.

weil das Arbeiten viel mehr ethisch geprägt ist als in Kliniken, die von Aktiengesellschaften geführt werden. Deren reine Gewinnorientiertheit ist mit dem Beruf des Arztes eigentlich nicht zu vereinbaren.

gehe ich in Gedanken schon einmal den kommenden Arbeitstag durch. Ich habe es nicht weit von Zuhause zur Arbeit – der kurze Arbeitsweg ist für mich auch Lebensqualität.

begrüße ich meine Mitarbeiter und Kollegen, dann leere ich das Fach mit den abzuarbeitenden Akten, die meine Kollegen für mich dort hineingelegt haben.

sein soziales Engagement. Denn der Landesverein behandelt Menschen, die in der Gesellschaft stigmatisiert sind, er gibt Ihnen Wohnmöglichkeiten, unterstützt sie in einem Leben in Würde und Selbstachtung. Hier erfahren sie respektvollen Umgang. Das Spektrum im Landesverein ist mit psychiatrischer Hilfe, mit Behinderten- und Altenhilfe so groß. Menschen wird direkt geholfen.

das familienfreundliche Arbeitsklima mit regulären Arbeitszeiten und der Flexibilität, auf familiäre Problemsituationen eingehen zu können.

beim Sport. Durch geregelte Arbeitszeiten habe ich auch geregelte Freizeit. So kann ich fast jeden Tag Sport machen. Ich gehe laufen, spiele in einer Fußballmannschaft, fahre Rad und trainiere am Crosstrainer.