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Klaas Theede

Heilerzieher und Motopädagoge im Wohnen und Fördern, Psychiatrisches Zentrum

Ich arbeite als Motopädagoge im Bereich des Förderns, Teilbereich des Wohnens und Förderns im Psychiatrischen Zentrum in Rickling.

Meine Aufgabe ist es, Menschen mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen, die im Wohnen und Fördern in Rickling vorübergehend oder längerfristig beheimatet sind, motopädagogische Angebote zu machen. Zuerst habe ich nur im geschützten Bereich gearbeitet, jetzt mache ich auch gezielt Bewegungsangebote für Bewohner, die im Fördern arbeiten. In der Teambesprechung entwickeln wir, welches Angebot für wen passt.

Dass Sport und Bewegung gut tun, wissen wir alle. Die Bewegung ist mein Medium, mit dem ich Kontakt zu den Klienten aufnehme und wir herausfinden, wo seine Stärken liegen. Ich schaue bei meiner Arbeit nicht darauf, was jemand nicht kann, ich versuche vielmehr seine Stärken weiter zu stärken. Wenn die Klienten merken, dass sie etwas gut können oder sogar in einer Fertigkeit besser werden, steigert das die Motivation. Die Menschen nehmen sich wieder als eigenwirksam wahr. Das stärkt auch ihr oft angeschlagenes Selbstwertgefühl. 

den Erstkontakt zu einem Bewohner gut zu gestalten und Interesse zu wecken für meine Angebote. Manche Menschen können gar nicht mehr spüren, was sie möchten und mögen. Viele wissen gar nicht mehr, was sie gut können.

Derzeit ist Fußball bei uns der Renner, vorher war es Nordic Walking, das wechselt also auch mal. Mit der Fußballmannschaft aus dem Fördern und der ATP trainieren wir zweimal in der Woche und haben während der Hallensaison regelmäßig an Ligaspielen in Hamburg teilgenommen. Toll ist es zu erleben, dass einige Bewohner jetzt auch außerhalb meiner Angebote anfangen, Sport zu treiben. So gehen einige der Fußballer mittlerweile laufen, um fitter zu werden und Kondition auszubauen. Daran erkennt man auch, wie eigenwirksam meine Arbeit ist.

in den Wohnbereichen zu finden, auf denen ich arbeite. Mit den Betreuungskräften in den Wohnbereichen und im Bereich Fördern bin ich gut vernetzt, und wir versuchen gemeinsam, ein gutes Umfeld der Entwicklung und Förderung für die Bewohner zu schaffen.

Sehr schätze ich die Vernetzung mit anderen Einrichtungen des Landesvereins, mit denen wir Mannschaften bilden und auch trainieren, und mit denen anderer Träger. Die sehen wir auf den zahlreichen Sportevents, da ist man schnell kollegial verbunden.

gehe ich am liebsten laufen. Eine knappe halbe Stunde, dann frischmachen – und der Tag kann beschwingt weitergehen. Bewegung gibt mir mehr Erfrischung und Kraft als ein Mittagessen.

immer wieder, wenn bei einem Bewohner ein „Knoten aufgeht“, wenn auf einmal eine Idee zündet. Als ich noch im Krankenhaus gearbeitet habe, war es oft ein besonderes Erlebnis, wenn ein depressiver Patient einen Riesenschritt für sich gemacht hat. Wow! – dachte ich dann jedes Mal.

ich in zufriedene Gesichter geguckt habe. Und auch wenn ich sie nicht erwarte: Die Dankbarkeit der Bewohner, dass man mit ihnen tolle Erlebnisse geteilt hat, erlebe ich als sehr schön. 

beim Laufen und beim Thai-Boxen. In meinem Beruf bin ich den ganzen Tag Anleiter, aber hier bin ich nur Teilnehmer und Ausführender, das ist total entlastend.

weil ich jeden Tag gern zur Arbeit gehe.