Matomo - Web Analytics

Tim Polz

Mitarbeiter in der Malerei des Landesvereins

Ich arbeite jetzt wieder im Landesverein. Hier in der Malerei habe ich von 2003 bis 2006 meine Lehre gemacht. Danach habe ich in der freien Wirtschaft im Straßenbau gearbeitet. Mit großer Freude habe ich 2016 das Angebot angenommen, zum Landesverein zurückzukommen. Die Kollegen in der Malerei hatten sich für mich eingesetzt.  

gründlich zu arbeiten, denn Farben bestimmen oft Stimmungen. Weiche, harmonische Farben können den Menschen, die bei uns als Patienten eine Zeitlang oder als Bewohner für länger leben, vielleicht beim Gesundwerden helfen.

dass wir gut zusammenhalten und so ein lustiger Haufen sind. Bei uns kann man die Arbeit mit Lachen und Spaß verbinden. Wir verstehen uns sogar so gut miteinander, dass wir uns jeden Morgen weit vor Dienstbeginn, der eigentlich um 7 Uhr ist, auf der Arbeitsstelle treffen und schnacken. Wir sitzen dann auf der Terrasse, rauchen, trinken einen Kaffee. Wir bewegen dabei lustige und ernste Themen und planen miteinander den Tag ein bisschen vor, auch wenn der Chef immer sagt, wir sollen uns in unserer Freizeit den Kopf frei von Arbeit halten. Und manchmal genießen wir auch einfach nur den Sonnenaufgang.

Musik! Dann kommt die gute Laune von selbst. Wir hören immer Radio Hamburg.

dass ich Menschen kennenlernen darf, die ich im normalen Leben nie kennenlernen würde. Etwa die Patienten auf Station 3B, wo Menschen mit türkischem Migrationshintergrund behandelt werden. Die sind immer so gastfreundlich, auch zu uns Handwerkern. Ich habe ihre Kultur ein bisschen besser kennengelernt.

Ich darf jeden Tag neue Menschen kennenlernen. Das schätze ich sehr.

ganz wichtig! Weil alle zusammen an einem Strang ziehen müssen. Wir helfen einander und wir arbeiten Hand in Hand. Wir werden immer in Zweierteams eingesetzt, damit wir zusammen was heben können, aber auch aus Sicherheitsgründen, damit das Werkzeug nicht unbeaufsichtigt stehen bleibt. Mit meinem Teampartner Peter, den ein Bewohner mal „Maschine“ getauft hat, weil er seiner Meinung nach so schnell arbeitet wie eine Maschine, arbeite ich sehr gern zusammen. Das passt einfach mit uns! 

Und dann bin ich meinen Kollegen einfach sehr dankbar, dass sie mich 2016 hierher zurückgeholt haben, denn sie haben sich beim Chef der Malerei und beim Personalchef für mich eingesetzt. Ohne sie wäre ich heute nicht hier.

weil es mich anrührt, dass sich Bewohner auch noch nach langer Zeit an uns erinnern, wenn wir auf ihrem Wohnbereich mal gearbeitet haben.

weil ich durch und durch Handwerker bin!!

wenn die Kollegen in den Wohnbereichen zufrieden mit uns sind. Und wenn wir miteinander gut lachen können. Dann fühle ich mich wohl und weiß, dass sich auch die anderen wohlfühlen.

an meinem Teich. Ich habe mit einem Freund einige Teiche gepachtet und liebe es, dort zu angeln, Holz zu machen oder einfach aufs Wasser zu gucken. Wenn ich am Wochenende ganz früh aufwache – ich bin nämlich ein Frühaufsteher ­– , fahre ich Brötchen holen und setze mich dann oft mit einem Kaffee an meine Teiche. Ich rauche eine Zigarette und gucke dem Tag eine halbe Stunde beim Aufwachen zu. Dann fahre ich nach Hause und mache Frühstück.